Wir über uns

Unser Lebensmotto: "Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum"

Goldener Stern

Diese Worte begleiten unser Leben und diese Worte waren wohl auch der Motor, als unser Familienoberhaupt, Wolfgang Eckardt, damals im „zarten“ Alter von 25 Jahren, den Gasthof „Goldener Stern“ in Memmendorf übernahm. Zu dieser Zeit bestand das Team aus 4 Mitarbeitern, die mit viel persönlichem Engagement die großen Ziele umsetzten.

 

Mit hohem Einsatz, harter Arbeit und sicher auch dem nötigen Quäntchen Glück wurden nach und nach viele kleine „Träume“ verwirklicht. So entstanden hübsche Gästezimmer, eines sogar mit Wasserbett, ein Saal mit Kamin und anschließendem Wintergarten, die Bowlinganlage mit Bar, ein Kaminzimmer mit Grill, die Minigolfanlage, eine Sauna mit Dampfbad, Spielzimmer und -platz...

Verkehrsgünstig im Schoße das Erzgebirges gelegen, war ein weiteres Ziel, den Aufenthalt für Familien interessanter und abwechslungsreicher zu gestalten. Ein Streichelzoo sollte her.

So vielfältig wie unsere Familie, so vielfältig waren auch die Vorschläge der anzuschaffenden Tierrassen. Ziegen sind wohl die gängigsten Bewohner, Fabian wollte Affen, Emily hätte gern Pferde, Leoni eher Hasen und wir Eltern waren uns nicht sicher...

Da entdeckte Wolfgang im Internet die ersten Alpakas. Diese wunderschönen Tiere mit ihrem kuschlichen Fell und den intelligenten Kulleraugen überzeugten auch mich und so war die Frage nach dem WAS geklärt.

Intensiv machten wir uns kundig, besuchten Züchter und Shows, und je mehr wir über die Tiere erfuhren, um so stärker schlug unser Herz für sie - und um so fester wurde der Entschluss ein Alpakagehege anzulegen. Ich besuchte einen „Grundkurs“ zur Alpakahaltung, und dann ging`s los.

Alpaka Stuten Im April 2006 kamen die ersten 3 Stuten aus der Schweiz bei uns an. Die weiße Sana, die rehbraune Tanaya und die braune Salome. Schnell lebten sie sich bei uns ein und wir erkannten rasch, welch ausgleichende Wirkung die Arbeit mit diesen sanftmütigen Tieren auf uns hatte.

Alpaka FohlenBesonders spannend wurde es, als alle 3 Stuten im Wochenrhythmus ihre Fohlen bekamen. Bei der Geburt von Sanas Hengstfohlen waren wir sogar direkt dabei. Welch beeindruckende Erfahrung diese Geburt für uns darstellte, ist kaum in Worte zu fassen.

Mit den drei Fohlen kam Leben auf die Weide... Es ist absolut genial, den witzigen Sprüngen und dem temperamentvollen Getobe der Kleinen zuzuschauen. Alle drei entwickelten sich prächtig und besonders die beiden Hengstfohlen wurden ein unzertrennliches Paar. Manchmal liefen sie sogar synchron über die Wiese, wenn wir einen von ihnen einfangen wollten.

„Dennoch“ schafften wir es, die Jungtiere ans Halfter zu gewöhnen, sodass wir mit Ihnen erste Wanderungen unternehmen konnten.

ein Alpaka wird geschoren Mit der Schur stellte sich das Problem der Wollverarbeitung. Denn eins war für uns von Anfang an klar: Wenn schon Alpaka, dann auch oder erst recht zur Wollgewinnung! Glücklicherweise fanden wir eine Frau, die das Handwerk des Spinnens beherrscht und konnten diese rasch überreden unsere Wolle zu spinnen. Zu Weihnachten hatte dann jedes Familienmitglied eine von Hand gemachte „Harlekin-Alpaka-Mütze“ und Wolfgang sogar einen dicken Pullover von allen drei Tieren als Dankeschön für seine grandiose Idee, Alpakas zu halten.

Auch unsere Gäste scheint das „Alpakafieber“ gepackt zu haben, einige von ihnen kommen ganz regelmäßig, um diese friedlichen, neugierigen Tiere zu beobachten.

Einmal „Alpaka“ immer „Alpaka“ – Aus dem anfänglich Traum vom Streichelzoo wurde ein großes Projekt zur Alpakazucht...